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Ein Stapel Tageszeitungen

Kindertagesstätten öffnen: eingeschränkte Betreuung gilt

Die erweiterte Notbetreuung in den städtischen Kindertagesstätten endet zum 8. Juni. Es erfolgt ein Wechsel zu einem eingeschränkten Betreuungsangebot. Derzeit erarbeiten die Einrichtungsleitungen ein Konzept, wie unter den örtlichen und personellen Bedingungen die Betreuung gewährleistet werden kann. Grundlagen sind die Verordnungen und Leitlinien der Landesregierung.

„Für unsere Eltern und deren Kinder bedeutet es, dass nun wieder alle Kinder Zugang zur Kita und somit zu Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangeboten haben. Allerdings sind wir noch weit entfernt von einem Regelbetrieb und der Rückkehr zur Normalität“, betont Bürgermeisterin Eveline Breyer, zuständige Familiendezernentin. So sind alle städtischen Einrichtungen von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Der Kindergartenalltag mit Corona erfolgt auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes. Dies hat zur Folge, dass Betreuungseinheiten mit maximal 15 Kindern gebildet werden, bei Kindern unter drei Jahren von maximal 10 Kindern. Die jeweilige Gruppe, nun Betreuungssetting genannt, bleibt zusammen in gleicher Besetzung und demselben Raum.

„Wir wissen, dass der Bedarf der Eltern groß ist. Allerdings wird es zu einem deutlich eingeschränkten Betreuungsangebot kommen“, so Breyer. Vorrang haben Kinder, die in diesem Jahr in die Schule kommen. Diese kehren in ihre Einrichtung zurück, beenden dort ihre Kindergartenzeit und bereiten sich gezielt auf die Schule vor, auch um alters- und entwicklungsentsprechend Verhaltensregeln zu üben.

Einen entsprechenden Antrag können Eltern auf der Internetseite der Stadt unter www.ingelheim.de/corona/betreuung abrufen. Auch für Hortkinder gibt es eine Regelung. Findet am Vormittag Schule statt, schließt sich direkt danach die Hortbetreuung an. An unterrichtsfreien Tagen findet die Hortbetreuung im Anschluss an die Notbetreuung der Schule statt.

Die Mittagsverpflegung wird in den Einrichtungen geregelt. „Dies kann bedeuten, dass in den Kitas frisch gekocht wird, sie mit Essen beliefert werden oder Eltern ihren Kinder Lunch-Pakete mitgeben. Ziel soll es aber sein, dass die gewöhnliche Essensversorgung stattfindet“, erklärt die Bürgermeisterin.

„Wir hoffen, dass die Eltern Verständnis für das verantwortungsvolle Handeln der Kita-Teams haben, für die der Gesundheitsschutz der Kinder und deren Familien an erster Stelle steht. Die Teams freuen sich auf ihre Schützlinge und bereiten sich und die Räumlichkeiten so vor, dass auch die Kinder ein schönes Ankommen nach der langen Zeit erwartet“, so Breyer abschließend.

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