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Ein Stapel Tageszeitungen

Informationen des Ortsvorstehers

Liebe Wackernheimerinnen und Wackernheimer,
über unsere letzte Ortsbeiratssitzung am 16. Februar berichte ich erst heute, weil wir durch die Ereignisse in der Ukraine unsere Prioritäten verschoben haben. Zwischenzeitlich leben in Wackernheim 24 ukrainische Bürgerinnen und Bürger. Wie wir es schon zu anderen Anlässen, wie zum Beispiel bei der Ahrtal Flut erleben konnten, erhalten wir sehr viel Unterstützung. Wir haben einen Hilfstransport mit medizinischen Geräten und Verbandsmaterial unter Führung von Meikl Dachs mit organisiert und Spenden dafür eingesammelt. Beim Beladen einer der Transporter mussten wir feststellen, dass er defekt ist. Nach einem Telefonat mit Thomas Grosser und einer internen Abstimmung im TSV stand der bekannte Mannschaftsbus innerhalb von einer halben Stunde für den Transport zur Verfügung. Der Chor Maranatha hat einen bewegenden Abend „Nacht der Lichter“ durchgeführt. Im Anschluss daran konnten unsere ukrainischen Bürgerinnen und Bürger gespendete Lebensmittel und Kleider mitnehmen. Weitere Veranstaltungen werden folgen, für die wir sehr viele Sach- wie auch Geldspenden in Aussicht gestellt bekommen haben. Auch überwältigend ist das spontane Angebot an Wohnräumen. Diese Flächen werden der Stadtverwaltung gemeldet und von dort erfolgt die Zuteilung. Im Namen der ukrainischen Bürgerinnen und Bürger übernehme ich es gerne und sage dafür DANKE.

Unsere Ortsbeiratssitzung fand am 16. Februar 2022 in Form einer Onlinesitzung statt. Neben den Ortsbeiratsmitgliedern, Vertreterinnen und Vertreter unseres Jungen Rates waren Bürgermeisterin Eveline Breyer, Beigeordnete Dr. Christiane Döll, Marion Arendt (Amtsleiterin Demografie, Ehrenamt und Kultur), Beate Brühl (stv. Leiterin Bauen und Planen) und Cathrin Breitkopf (Mitarbeiterin Bauen und Planen) zugeschaltet.

Johannes Köck von den Mainzer Verkehrsbetrieben und Marco Remy (RNN) stellten uns das neue ÖPNV Konzept vor. Dieses gilt ab 1. April und verbindet die Stadt Mainz mit der Stadt Ingelheim. Das heißt für uns, dass die Mainzer Stadtbusse über die bekannte Strecke in Wackernheim weiter nach Ingelheim fahren werden. Damit sind wir im 30-Minuten-Takt sowohl nach Ingelheim als auch nach Mainz angebunden. Eine Neuerung wird es geben. Fahrkarten können nur noch per Kredit- oder Prepaid Karte im Bus oder an Automaten bezahlt werden. Änderungen im bekannten Wabensystem wird es durch die Aufnahme von Ingelheim in den Stadtbusbereich nicht geben.

Unsere Erhaltungs- und Gestaltungssatzung musste überarbeitet werden. Einmal zur Anpassung auf die Stadt und zum anderen wegen den Regelungen für den Aufbau von PV Anlagen. Dazu hatte das Amt Bauen und Planen der Stadtverwaltung Vorschläge vorbereitet auf die die Fraktion der Grünen/Bündnis 90 eine Stellungnahme abgab, der sich alle Fraktionen anschlossen. Nach einer Diskussion wurden die Vorschläge größtenteils einstimmig angenommen. Andere Punkte wurden (ebenfalls einstimmig) abgelehnt. Das Abstimmungsergebnis wird der  Denkmalbehörde der Kreisverwaltung vorgelegt, um ein Einvernehmen mit dem Denkmalschutz herzustellen. Nach Erhalt der Rückmeldung werden wir durch Veröffentlichung der geänderten Erhaltungs- und Gestaltungssatzung detailliert informieren.

Die Stadtverwaltung ist dabei, für alle Bürgerhäuser und sonstige öffentlichen Räume eine einheitliche Benutzerordnung zu erstellen. Mit dem Hinweis, dass unser Dorfgemeinschaftshaus in der Vergangenheit durch die Vereine renoviert und Instand gehalten und zum Beispiel der Aufzug in ehrenamtlicher Eigenleistung eingebaut wurde baten wir dieses zu berücksichtigen. Unsere Vorschläge dazu werden in der Verwaltung und in den Gremien beraten und dann erneut dem Ortsbeirat vorgelegt.

Aus dem Gremium wurden folgende Anfragen gestellt:

Sachstand Renovierung Grundschule und Sporthalle
Der Einbau der Fenster in der Sporthalle soll kurzfristig erfolgen. Durch Lieferschwierigkeiten hat sich der Einbau – leider über die Wintermonate – verzögert. Wegen der Sanierung der Grundschule steht die Stadtverwaltung in Abstimmung mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), unter anderem wegen der Übertragung der bereits bewilligten Fördermittel.

In der Ober-Olmer Straße fehlt eine Beschilderung für Gewerbetreibende. Dazu liegt seit einiger Zeit ein Antrag bei dem zuständigen Landesbetrieb für Mobilität (LBM). Leider ist trotz mehrfacher Erinnerung noch keine Umsetzung in Aussicht gestellt worden.

Mitgeteilt wurde:

Stadteigenes Grundstück in den 30 Morgen
Ein Architekturbüro wurde beauftragt, eine Planung über das stadteigene und zwischenzeitlich an die Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Ingelheim (WBI) verkaufte Grundstück zu erstellen. Ein erster Entwurf soll Mitte März vorgestellt werden.

Ausbau K 18
Der zuständige LBM hat eine Ausschreibung für die Durchführung einer Schürfung entlang der Ausbaustrecke Große Hohl/Kirch- und Heerstraße mit Schulstraße durchgeführt. Zwischenzeitlich ist der Zuschlag an die Firma Schnell erfolgt. Mit der Schürfung werden an bestimmten Häuser der Belag auf eine Größe von 1 auf 1 m geöffnet und die Bodenbeschaffenheit sowie die Hauswände begutachtet. Die Öffnungen werden mit Stahlplatten verschlossen und dienen den Gutachtern für eine ständige Kontrolle.

Durch die Ausführung der Arbeiten kann es erforderlich werden, dass zeitweise die bekannten Umleitungsstrecken eingerichtet werden müssen. Dazu werden wir zeitnah berichten.

Glasfaserausbau
Nachdem aufgrund des Angebotes der Deutschen Glasfaser nur circa sieben Prozent der Haushalte ein Interesse gemeldet hatten, lagen wir weit weg von den geforderten 40 Prozent Hausanschlüssen. Unterstützt durch eine Ausarbeitung des Ortsbeiratsmitgliedes Christoph Wöste (FWG) kam der Ortsbeirat einstimmig zu dem Beschluss, derzeit keine weiteren Aktivitäten zu unternehmen und die weitere – auch gesetzliche – Entwicklung abzuwarten. Anmerkung: Im Neubaugebiet 30 Morgen liegt bis an die Grundstücksgrenzen Glasfaser.

Kerb
Gemeinsam mit dem Vereinsring und dem Kerbejahrgang haben wir die Planung für die diesjährige Kerb (10. bis 13. Juni2022) aufgenommen. Gerne würden wir auch wieder die Aktion „offene Gärten“ durchführen. Dazu wird das Organisationsteam gesondert informieren.

Eine Bitte
Wie schon mit meiner Bitte wegen den Parkplätzen und den nicht genutzten Garagen habe ich aus gegebenen Anlass eine Bitte zum Straßenverkehr.

Bekanntlich haben wir aus gutem Grund an bestimmten Stellen im Ort wegen der Größe der Bürgersteige, der Sicherheit für unsere älteren Mitbürger und den Kindern auf dem Schulweg oder in Kurvenbereichen die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Kilometer pro Stunde. Insbesondere in der Mühlstraße oder in der Kleinen Hohl. Von daher kann es nicht sein, dass Anwohner, zum Beispiel beim Reinigen der Bürgersteige zur Seite springen müssen, wenn Autofahrer aufgrund der gefahrenen Geschwindigkeiten die Gewalt über ihr Fahrzeug verlieren. Das würde bei einer Geschwindigkeit von 30 Kilometer pro Stunde nicht passieren.