Sprungmarke zur Navigation Sprungmarke zur Sitemap Sprungmarke zum Inhalt

Ein Stapel Tageszeitungen

Förderprogramm für Stadtteiltreffs wird auf den Weg gebracht

Bürgermeisterin Eveline Breyer erklärt: „Das Schaffen von Stadtteiltreffs als Begegnungsorte für alle Bürgerinnen und Bürger war ein zentrales Thema im Demografie-Prozess. Gerade die Erfahrungen und Erfolge des Mehrgenerationenhauses in Ingelheim West haben mir gezeigt, dass jeder Stadtteil ein vergleichbares Angebot haben sollte.“

Jetzt gibt es einen Förderrahmen, der in einer Projektgruppe der AG „Wir fördern das bürgerschaftliche Engagement“ erarbeitet wurde. Die neue Abteilungsleiterin für „Demografie und Ehrenamt“, Birgit Kleine-Weitzel, hat die Zielsetzung und das Selbstverständnis der Stadtteiltreffs sowie die Struktur- und Qualitätsmerkmale im letzten Jugend- und Sozialausschuss vorgestellt und über die Förderrichtlinien und das geplante Antragsverfahren informiert.

Als Orte der gesellschaftlichen Teilhabe sollen die Stadtteiltreffs übergreifend den Zusammenhalt in Ingelheim fördern. Ziel ist es, vorrangig keine neuen Einrichtungen und Institutionen zu schaffen, sondern bestehende weiterzuentwickeln. Die Träger der Stadtteiltreffs sollen zusammen mit der Stadtverwaltung und anderen lokalen Akteuren als Verantwortungsgemeinschaft agieren, um die Auswirkungen des demografischen Wandels zu bewältigen und neben der kommunalen Daseinsvorsorge ergänzende, passgenaue und abgestimmte Angebote und Orte für die Bevölkerung zu schaffen. „Die Stadtteiltreffs sind somit zentraler Bestandteil einer solchen bedarfsgerechten und von Bürgerinnen und Bürgern gestaltbaren Infrastruktur“, ergänzt Breyer in der Sitzung.  

„Die Stadtteiltreffs leben vom bürgerschaftlichen Engagement und sind zugleich Plattform dafür. Im Mehrgenerationenhaus durften wir in den letzten Jahren erfahren, dass das freiwillige Engagement eine große Bereicherung und wertvolle Ergänzung in unserer Angebotspalette ist. Diese Möglichkeit der aktiven Teilhabe soll im neuen Förderprogramm eine wesentliche Rolle spielen“, so Kleine-Weitzel.

Unterstützt und beraten werden die Treffs durch die neue Abteilung „Demografie und Ehrenamt“ des Amts „Demografie, Ehrenamt und Kultur“ im Dezernat von Bürgermeisterin Eveline Breyer. „Ziel ist, noch in diesem Jahr mit dem Start der ersten Stadtteiltreffs zu beginnen. Die Verabschiedung im Haupt- und Finanzausschuss und Stadtrat ist noch vor der Sommerpause geplant.“

Die Mitglieder des Sozial- und Jugendausschusses gaben ein positives Votum ab und dankten für die gute Ausarbeitung und Vorstellung des Förderprogramms „Stadtteiltreffs – ein Ort für Begegnung und Engagements in der Stadt Ingelheim am Rhein“.

Zur Übersicht