Sprungmarke zur Navigation Sprungmarke zur Sitemap Sprungmarke zum Inhalt

Ein Stapel Tageszeitungen

Ein Jahr Ingelheim-Pass: Ein Resümee

Im April des vergangenen Jahres trat die Richtlinie für einen Ingelheim-Pass in Kraft und löste in diesem Zuge den bis dato verfügbaren Sozialausweis ab. „Wir haben den Kreis der nutzungsberechtigten Personen um ein Vielfaches erweitert, die Möglichkeiten der Nutzung erheblich auch aufgrund der Eröffnung der kING ergänzt und bewusst den Pass umbenannt, um Stigmata langfristig zu lösen und eine Zusammenführung mit der Ingelheim Card zu ermöglichen“, erklärt Bürgermeisterin Eveline Breyer.

„Grund genug, um ein Fazit bezüglich der Umsetzung durch die Verwaltung und der Annahme durch die Bürgerinnen und Bürger zu ziehen“, meint Breyer, die eine Vorstellung des Passes auf die Tagesordnung der Sitzung des Sozial- und Jugendausschusses gesetzt hatte.

Zugpferd des Passes ist nach wie vor die kostenlose Nutzung des ÖPNV im Stadtgebiet, die im Zuge von Verhandlungen mit dem RNN erweitert wurde. Der Pass ist jedoch weit mehr als eine Fahrkarte. Er deckt bereits einen Großteil des Landesbeteiligungsprozesses „Armut begegnen, gemeinsam Handeln“ auf kommunaler Ebene ab. Ein Fakt, den auch Nutzerinnen und Nutzer zunehmend erkennen: Wurde der vergünstigte Besuch kultureller Veranstaltungen zunächst eher zurückhaltend angenommen, steigt die Zahl der Inanspruchnahmen in diesem Bereich seit Ende des vergangenen Jahres signifikant an.

Eine Recherche des Fachamtes ergab eine Zahl von etwa 2200 potentiellen Nutzungsberechtigten im Stadtgebiet. Auch wenn die Inanspruchnahme des Passes im Zuge des Coronakrise zurückgegangen ist, so lässt sich sagen, dass bereits jeder zweite Berechtigte den Pass nutzt.

„Ein sehr gutes Ergebnis nach einem Jahr der Nutzung, das es nun durch weitere Werbemaßnahmen seitens der Verwaltung auszubauen gilt“, fasst Breyer zusammen.

Bild: Stadtverwaltung Ingelheim.
Zur Übersicht