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Ein Stapel Tageszeitungen

Ab 6. März: Zigarettenkippen sammeln und die erste große „Plogging“-Aktion in Ingelheim

Auch in diesem Jahr muss die Stadt Ingelheim unter Beachtung der besonderen Umstände die Organisation des Müllsammeltages anpassen. Daher wird es kein zentrales Datum geben, an dem gemeinschaftlich Müll gesammelt wird, sondern alle Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, bei zwei Aktionen aktiv zu werden, die vom 6. März bis 3. April angesetzt sind.

Zum einen wird zu einer weiteren Kippensammelaktion aufgerufen, bei der die Stadt Ingelheim gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern an die Erfolge der letzten beiden Jahre anknüpfen möchte. In verschiedenen Aktionen wurden damals insgesamt fast 40.000 Zigarettenkippen gesammelt. In den Kippen finden sich eine Vielzahl von Giften, darunter Arsen, Chrom, Cadmium und Nikotin. Letzteres ist ein Nervengift, welches ausgewaschen in Flüsse und in das Grundwasser gelangen kann.

Die Abgabe der Zigarettenkippen in einer speziellen Box vor dem Bauhofeingang, Am Großmarkt 2, ist im Aktionszeitraum jederzeit möglich. Die Aktiven können die gesammelten Kippen am besten in Tüten einwerfen. Im Anschluss werden die Kippen in eine Acrylglassäule geschüttet, die sich nach und nach füllt und den Zwischenstand anzeigt. Nach der Aktion werden die Kippen schließlich recycelt.

„Es ist uns wichtig, dass Müll nicht achtlos weggeworfen wird. Wir bitten daher alle Ingelheimerinnen und Ingelheimer, die vielen städtischen Mülleimer und die Wertstoffhöfe zu nutzen, um so unsere Landschaft sauber zu halten“, appelliert Oberbürgermeister Ralf Claus. „Angesichts der Jahr für Jahr eingesammelten Kippen bitten wir vor allem die Raucherinnen und Raucher, ihre Kippen sachgemäß zu entsorgen“, schließt sich die Beigeordnete und Umweltdezernentin Dr. Christiane Döll dem Aufruf von OB Claus an.

Zum anderen startet die Stadt Ingelheim im selben Zeitraum für alle Naturbegeisterten, Spaziergänger und Wanderer die erste „Plogging-Aktion“. Das Wort Plogging ist zusammengesetzt aus dem schwedischen Wort „plocka“ (etwa „aufheben“ oder „pflücken“) und dem Wort „Jogging“.

„Sammeln Sie auf Ihrer nächsten Runde herumliegenden Müll und entsorgen Sie ihn einfach in die städtischen Mülleimer. Der Nebeneffekt ist, dass mit Bewegungen wie Bücken, Vorbeugen und In-die-Knie-gehen die Muskeln trainiert werden“, erläutert Döll.

Bei Fragen zu den Aktionen steht Jannette Goldmann im Umwelt- und Grünflächenamt telefonisch unter 06132 782 193 oder per E-Mail an jannette.goldmann@ingelheim.de zur Verfügung.

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